Was trägt mehr als 10.000 Tonnen mit mehr als 15.000 Menschen, mit mehr als 1.300 Autos, mit vielen Zelten, Tribünen und Pferden?
Der St. Moritzer See im Winter. Zumindest während des White Turf, dem traditionellen Pferderennen seit 1907. Bereits zum 101. Mal fand bei prächtigem Wetter das White Turf statt. An allen drei Rennsonntagen waren das Wetter, die Pferde und die Menschen besonders gut drauf. Das Jahr 2008 ist das Jahr der Superlative für dieses Rennen, vom Wetter, dem Rekord für das höchst dotierte Flachrennen der Schweiz auf Eis bis hin zu 39.000 Besuchern an allern drei Sonntagen. Deshalb strahlte der Präsident Rudi Fopp auch, als er verkünden durfte, dass das White Turf in Zukunft nur qualitativ größer werde. In Zusammenarbeit mit dem Hauptsponsor Credit Suisse werde man die Internationalität fördern. 
Sportlich gesehen waren die Rennen jeweils spannend bis zum Zieleinlauf. Der König vom Engadin wurde Jakob Broger im Skikjöring mit King George. Beim Sieg der 5-jährigen Stute First Time im Gübelin – 69. Großen Preis von St. Moritz war der besondere Endspurt der alles entscheidende Vorteil. Unter Toni Castanheira verwies sie Cupid’s Glory (Steve Drowne) und Collow (Olivier Plaçais) auf die Plätze.